Das Herz-Kraft-Werk (HKW)

Aktualisiert: 3. Juli 2018

Als ich heute Morgen aufwachte, etwas zu spät für mich aber dafür endlich mal wieder ausgeschlafen, was mir auch tatsächlich unheimlich gut getan hat, ist wie aus dem Nichts ein einziges Wort aufgetaucht.


Herz-Kraft-Werk.


Nur ein einziges Wort, nur ein Gedanke eben nur so ein Blitz, der durch meinen Kopf schoss und sich nicht mehr vertreiben ließ.




#Kraft #Werk #Herz #Inspiration #Seele #Geist #Selbstliebe #Liebe #Vertrauen #Achtsamkeit #Leben #Antrieb #Motivation


Ein Gedanke der sich in meinen Kopf festsetzte und scheinbar dort irgendwo, zwischen all den "Wie-Warum-Wozu´s" sein Zuhause gefunden hat. Seinen ganz eigenen Platz um von dort meine Gedanken und mein Tun zu leiten. Eigentlich hatte ich heute etwas ganz anderes vor.


Ich würde zu gerne wissen, was ich in dieser Nacht geträumt hatte, woher dieser Blitz kam und wo sein Ursprung lag. Diese vielen kleinen unscheinbaren www´s in meinen Gedanken. Ich werde es niemals herausfinden und es ist auch gar nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass ich wohl gefunden hatte was mich wirklich jeden Tag antreibt und was seit Jahren unbewusst meine Thema war.


Seit Wochen bin ich auf der Suche, nach dem eigentlichen Ursprung meines Tun´s, nach dem was mich antreibt. Ich war auf der Suche nach einem Begriff, nach einem einzigen Wort, welches genau das ausdrückt, was mein Anliegen und mein Antrieb war, ein Wort das alles zusammenfasst was ich bin, was mich ausmacht und was ich weitertragen möchte.





Mut - Vertrauen - Kraft - Selbstwert - Selbstliebe




Es war bei mir ein sehr langer Weg raus aus der Ohnmacht hinein ins Vertrauen, ins Leben, in die Schöpfung und in den Plan, dem jeden von uns vorgegeben wurde. Ja, das Leben hat einen Plan mit jedem Einzelnen von uns. Nichts ist Zufall, es gibt keine Zufälle, nur diesen einen Plan, den das Leben oder vielleicht das Universum mit uns hat. Wir alle sind aus einem einzigen Grund hier auf dieser Welt, wir alle tragen eine Botschaft in uns, eine Botschaft, die wir in die Welt tragen sollten und jede einzelne Botschaft davon ist so unendlich wichtig.


Kennt ihr das Gefühl, nichts zum sagen zu haben, zu verstummen und am liebsten nicht gesehen zu werden in einer Welt, die vom Geld regiert wird, in einer Welt die scheinbar nur den Lauten und Extrovertierten gehört?


Dass was vom Menschen übrig bleibt, wenn man ihm alles nimmt, seinen Job, seine Macht, seine schicken Kleider, die er wie eine imaginäre Mauer um sich legt, sein großes Auto, sein Haus - dass was dann übrig bleibt, ist was wirklich im Leben zählt.






Sein Herz, seine Gedanken, seine Liebe

und seine Botschaft für diese Welt




Es erfordert Mut zu sich selbst zu stehen, seinen ganz eigenen Weg zu gehen, sich zu zeigen und für seine eigenen Werte einzustehen. Wir verstecken uns, weil wir Angst haben uns angreifbar zu machen, wir verstecken uns, weil wir uns davor fürchten was andere über uns denken könnten aber glaubt mir, es ist völlig egal was andere von uns denken, denn wir können es nicht beeinflussen und müssen es auch gar nicht. Es sind nur ihre Gedanken, ihre Gefühle und ja, vielleicht auch ab und an ihr Neid, wenn sie urteilen, verurteilen oder abstrafen aber es hat nichts mit uns selbst zu tun.


Es war ein langer und wahrhaft schmerzhafter Weg, bis ich selbst herausgefunden habe, was ich leben möchte um endlich glücklich und gesund zu sein.




MICH selbst, keine Kopie und Marionette der Gesellschaft

und kein Versteckspiel.



Wenn ich nun von schmerzhaft rede, dann kann man das ziemlich wörtlich nehmen.


Krankheiten entstehen, wenn man ständig gegen sein Innerstes handelt, ständig angetrieben ist um zu funktionieren, ständig damit beschäftigt ist es allen recht zu machen. Die Krankheit, dabei ist es egal wie man sie nennen mag, ist die Sprache unseres Körpers wenn wir zu lange nicht auf unsere Seele hörten. Denn sie hat schon lange vorher mit uns gesprochen. Nur eben ganz leise und tief in uns.


Es gibt keine Pille, die fehlende Selbstliebe heilen oder von Außen bereinigen kann, was wir unserem Körper und unserer Seele in all den Jahren des "funktionieren" angetan haben.





Der Schlüssel zur Heilung liegt in uns selbst, ihn zu finden ist unser Weg








Oftmals liegt dieser Schlüssel zum Herzen unter einem Berg von Konditionierungen und alten Glaubenssätze verschüttet. Glaubenssätze, die schon in frühester Kindheit angelegt und sich im Kopf festgesetzt haben. Unsere Gesellschaft möchte uns eben vorgeben, wie wir zu Leben und zu funktionieren haben.



"Dass tut man nicht"


"Benimm dich anständig"


"Esse deinen Teller leer"


"Man widerspricht nicht"


"Du bist nicht wichtig"


"Aus dir wird nichts"


"Sei nicht so egoistisch"


Wenn man seine Kinderzeit vor dem Kindergarten und der Schule auch noch relativ unbeschadet überstanden hat, endet das spätestens dann, wenn man in die Staatlichen Erziehungsanstalten, sprich Kindergarten und Schule kommt.





Eine kleine wahre Geschichte aus meiner Schulzeit, die jegliche Kreativität und Lust auf Entfaltung für viele viele Jahre völlig untergraben hat.


Im Fach Bildende Kunst sollten wir als Hausaufgabe ein Bild malen. Das Thema bin ich, wie fast immer, auf meine Art angegangen. Es ging um Bäume und Eichhörnchen. Ich hatte so Lust darauf und setzte mich noch am gleichen Tag daran es umzusetzen. Setzte mich an den Tisch und sortierte meine Stifte um mich herum und begann zu arbeiten. Ich weiß noch, wie stolz ich auf mein Werk war, es war wirklich sehr aufwendig und liebevoll gestaltet. Tage saß ich davor und hab gemalt, geklebt, ausgeschnitten und ausgearbeitet, hab sprichwörtlich eine Geschichte um das Thema herum aufgebaut. Ich war Stolz wie Oskar und ging mit meinem Bild, am Tag als wir es abgeben mussten, in die Schule und legte es auf den Stapel mit den Arbeiten meiner Mitschüler.


Wir bekamen es gute 2 Wochen später erst zurück. Ich drehte das Bild um und hinten stand in Rot geschrieben


"Du hast eine zu lebhafte Fantasie.

Schau dir die Bilder deiner Mitschüler an.

Eichhörnchen grillen ihre Eicheln nicht, sie essen sie roh."

Note 5


Ich brauch nicht zu erwähnen, dass ich daraufhin bei dieser Lehrerin und auch in anderen Fächern nichts mehr gemacht habe und mich danach auch nicht mehr getraut habe, meine Gedanken und Gefühle irgendwie auf Papier zu bringen. Sämtliche Eigenständigkeit war im Keim erstickt. Das Bild landete noch in derselben Stunde im Mülleimer des Klassenzimmers.


Im nachhinein muss ich aber tatsächlich sagen, dass eben genau diese Lehrerin für dieses Fach einfach eine Fehlbesetzung war.


Und wem es jetzt noch interessiert


Sie wollte offenbar ein Bild mit einem Baum und einem Eichhörnchen, dass sich am Stamm nach oben hangelt. Auf meinem Bild war ein großer Baum, eine untergehende Sonne im Hintergrund und eine ganze Eichhörnchenfamilie, die gemütlich am Abend unter dem Baum am Lagerfeuer saß und ihre Abendbrot-Eicheln röstete. Daneben stand ein kleines Eichhörnchenhaus mit Vorhängen an den Fenstern und einer geöffneten Türe.


Mir war eben Familie und Zusammenhalt schon immer sehr wichtig.

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