Die Stadt Korcula



Ich habe mich sofort in diese Stadt und die komplette Insel verliebt. Sie ist so anders, so ruhig und doch voller Leben. Die engen Gassen mit ihren Bewohnern, die so scheinbar Sorgloser und Freier leben wie wir.

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Die Stadt lebt, wie alle Städte und Regionen am Meer, vom Tourismus. Aus allen Ecken der Erde kommen Besucher, die den Flair in sich aufsaugen und hier ihre schönste Zeit des Jahres verbringen möchten.



Marco Polo ist, in diesem kleinen Städtchen, der Kassenschlager schlechthin.

Er war ein venezuelanischer Händler der vermutlich ca. 1251 in Venedig geboren wurde und am 8. Januar 1324 dort auch starb. Seine Ursprungsfamilie stammte aus Dalmatien. Ob sie allerdings genau aus dieser Region stammten, darüber gibt es nur "Gerüchte". Ebenso wie es nicht offiziell nachgewiesen ist, dass dieses Museum tatsächlich sein Geburtshaus war.

Die Bewohner von Korcula sind allerdings stolz auf ihren berühmten Vorfahren.







Seine Familie ließ sich zu Anfang des 13. Jahrhunderts in Venedig nieder. Dennoch behaupten die Korculaner, dass Marco Polo ein Kind ihrer Region sei.


Was natürlich jedes Jahr aufs Neue tausende Gäste in die Stadt lockt um auf den Spuren Marco Polo´s zu wandern.


Bekannt wurde er durch seine Berichte und Geschichten über seine Reise nach China und seine Verstrickungen mit dem Reich von Kublai Khan.






Was mich an der Stadt, die im übrigen genauso wie die Insel selbst heißt, am allermeisten faszinierte, waren diese vielen engen Gassen in ihrer beliebten urigen Altstadt.

Wie ein weit verzweigtes Netz, schlängeln sie sich durch die Stadt und offenbaren darin so viel Charme, Wärme und Freundlichkeit.



Unendlich viele Verzweigungen, die aber immer wieder zurück auf die richtigen Wege führen, sobald man die Muster der Gassen erstmal aufgedeckt hat. Allerdings lernt man sehr schnell das System der Gassen zu durchschauen. Was am Anfang ohne Karte wie ein Labyrinth anmutet, wurde zusehends zu einem doch recht durchschaubaren Weg durch diese tolle Stadt.

Überall kleine charmante Lokale in denen man sehr freundlich und zuvorkommen bedient wurde und kleine Tische am Rand der Gassen, die dazu einluden sich zu setzen und die Seele baumeln zu lassen.









Korcula galt schon immer als Künstlerstadt, so dass man durchaus auf den Spuren regional bekannter Künstler wie Bildhauer, Kunstmaler oder Töpfer wandeln und darunter völlig die Zeit vergessen kann.


Um die Mittagszeit wirkt die Stadt fast wie ausgestorben. Die Menschen entspannen an den Stränden vor der Stadt oder halten, in ihren Wohnungen, abseits von jeglicher Hektik, ihre wohl verdiente Siesta.











Sobald aber die Mittagshitze durch die erfrischenden Winden der Region abebnet, schließen die Geschäfte und Lokale ihre Pforten auf und tausende Besucher strömen durch die Gassen in den Stadtkern um dort gemütlich ihren Abend zu verbringen oder aber auch ausgelassen zu feiern und dabei den Charme dieser einzigartigen Stadt, zu genießen.










Ein buntes Treiben aus Künstlern, Musikern, Touristen, Einheimischen....ja,

es geht geschäftig zu aber auf eine Art,

die die Seele frei macht und einen

irgendwie alle Sorgen vergessen lässt.


Irgendwo ist immer ein Platz um

sich dazuzusetzen und der Musik

zu lauschen die aus allen Ecken

herausströmen scheint.








...und was wäre diese Stadt ohne ihren Turm....einer der vielen Attraktionen....


Ein Turm der alten Stadtmauer, den man am besten bei Sonnenuntergang besuchen sollte. Auch wenn der Weg nach oben doch sehr beschwerlich ist und es nicht jeder schafft ihn zu erklimmen. Die Treppen nach oben sind so unglaublich eng und steil geschnitten, dass man Angst haben muss, einfach nur stecken zu bleiben. Aber wenn man es dann geschafft hat, will man einfach nur noch, mit einem leckeren Cocktail in der Hand, oben bleiben und die Aussicht genießen.






Und sollte man dann noch das Glück haben, gerade beim Sonnenuntergang oben einen Platz zu ergattern, wird man vor lauter Romantik, aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommen.




Wobei der Getränkeaufzug genauso abenteuerlich erscheint wie der Aufstieg über ganze 2 Etagen. Oben angekommen Entschädigt der Blick und das fabelhafte Ambiente der Cocktailbar für die Strapazen des Aufstieges.






Der Getränkelift, besteht nur aus einem an einer Seilwinde befestigten Fahrradkorb...eine recht wacklige und waghalsige Geschichte wenn man bedenkt, dass die Distanz, die die Getränke überwinden müssen, nicht unerheblich ist.



Unter 14 Jahren ist der Zutritt auf den Turm allerdings verwehrt. Nachvollziehbar, wenn man bedenkt wie hoch dieser Turm ist und die Plattform des Turmes für unsere Verhältnisse doch recht dürftig abgesichert ist.










Sobald die Dämmerung einsetzt und die Sonne beginnt sich langsam vom Horizont zu verabschieden, kann man förmlich spüren, wie die Menschen auf dem Turm aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Eine Farbenpracht, die schöner gar nicht mehr sein könnte.



Tradition

Die ersten Angaben über die Aufführung des Schwerttanzes "Moreška" in Korcula stammen aus dem 17./18. Jahrhundert. Er wurde aus den benachbarten Mittelmeerländern übernommen und stellte den symbolischen Kampf zwischen den Christlichen und Moslems auf Korsika, in Sizilien, in Spanien und anderen Ländern dar.

Der Tanz wird von zwei Jungengruppen "Morisken" aufgeführt: Weiße tragen rote Kleidung und Schwarze die schwarze Kleidung. Sie werden von den Königen angeführt und kämpfen um das Mädchen "Bula", die Verlobte des Weißen Königs, die vom schwarzen Moro entführt wurde.








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